Angebote | Sonderseminar Sehbehinderte und ihre Führhunde | Im Alter


Auch Blindenführhunde werden älter. Nach jahrelangen Einsatz können die Führhunde altersbedingte Müdigkeitserscheinungen zeigen, die sowohl von der Intensität ihrer Führarbeit als auch ihrer Konstitution abhängig sind. Es gilt, diesen Umstand zu respektieren und dem Führhund einen wohlverdienten Ruhestand zu sichern.

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Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem der Führhund seine Arbeit ablegen darf und sich der Halter gegebenenfalls von seinem Begleiter trennen muss. Manche entscheiden sich, den Hund abzugeben und ihn in den wohlverdienten Ruhestand zu lassen.

Gerne unterstützen wir bei der Suche und Auswahl einer neuen Bleibe für Ihren treuen Gefährten.

Andere Blinde bzw. Sehbehinderte haben jedoch die Möglichkeit, aufgrund von Familie und Räumlichkeiten ihm in seiner alten Umgebung einen Rentnerplatz zu schaffen, sind aber trotzdem ein wenig überfragt, wie es weitergehen soll.

Dieses Seminar soll Ihnen helfen, mit einem pensionierten Blindenführhund klarzukommen. Vielleicht muss man den bisher gewohnten Tagesrhythmus den jüngsten Gegebenheiten anpassen. Es kann sein, dass nun lange Spaziergänge und eingespielte Beschäftigungsstrategien aufgrund von möglichen Krankheiten, Störungen im Bewegungsablauf (Hüft- oder Ellenbogengelenksdysplasie, Spondylosen, Arthrosen, Cauda Equina u.ä.), beginnender Taub-/Blindheit oder veränderten Interessen eines alten Hundes nicht mehr möglich oder sinnvoll sind.

In unserem einzigartigen Seminar erfahren Sie, wie man als Blinder bzw. Sehbehinderter seinem alten Blindenführhund helfen kann, damit dessen Körper möglichst lange beschwerdefrei bleibt und sein Gehirn sich nicht vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet.

Am ersten Tag dieses Seminars widmet sich unser bekanntes Ausbildungsteam ausführlich den Möglichkeiten, einen älteren Hund auf körperlicher Ebene zu unterstützen. Dazu gehört das Einüben von verschiedenen Tellington-TTouches, die besonders die Durchblutung fördern, beruhigen, eine verspannte Muskulatur lockern, Schmerzen lindern und/oder die Mobilität erhöhen.

Am zweiten Tag kümmert sich unser Ausbildungsteam schwerpunktmäßig um eine altersgemäße Auslastung und Beschäftigung. Hierzu gehören Such- und Denkspiele für ältere Semester genauso wie die Tellington-TTouch®– Bodenarbeit und das Anbieten neuer Herausforderungen aus dem Tricktraining.